Herbert Zata

Herbert Zata wurde 1981 in Domboshava, Zimbabwe geboren. Der Clan der Familie Zata ist seit Generationen berühmt für seine außergewöhnlichen Skulpturen aus Schwemmholz. Eine Stunde nördlich von Harare, inmitten hügeliger Savannenlandschaft, liegt in der Region Domboshawa das Dörfchen der Familie Zata.

Die Familie widmet sich seit mehreren Generationen ausschließlich dem Handwerk mit Schwemmholz, welches an den Ufern von Flüssen und Seen gesammelt wird.

Nach Beendigung der Schule 1998 begann auch Herbert damit, Skulpturen aus Schwemmholz zu gestalten. Er gilt als besonders talentiert und ist heute einer der bedeutendsten Holzkünstler des Landes.

Unter Einsatz einfachster handwerklicher Mittel wie Glasscherben, selbstgebauten Beiteln und Feuer entstehen aus den Holzstücken fantasievolle Figuren und Tiere. Bewusst lehnt Herbert Zata den Einsatz moderner Technik bei seiner Arbeit ab und pflegt selbstbewusst die Tradition seiner Familie.

Peter Tendenguwe

Geboren 1974 im Osten von Zimbabwe, dem Distrikt Mashonaland East, wuchs Peter Tendenguwo gemeinsam mit vier Geschwistern behütet auf.

1996 zog er nach Waterfalls, einem Vorort der zimbabwischen Hauptstadt Harare. Dort schloss er sich seinem Bruder Isaac an, der bereits als Kunsthandwerker tätig war und ihm zeigte, wie man mit Holz, Stein und Metall arbeitet.

Schon bald entdeckte Peter Tendenguwo seine Leidenschaft für kreative Vogeldarstellungen aus Treibholz oder poliertem Serpentinstein, kombiniert mit Metall.

Mit seinen anspruchsvollen Kreationen bewegt Tendenguwo sich geschickt zwischen Kunst und Kunsthandwerk. Seine niveauvollen Arbeiten konnte er bereits in Soloausstellungen in London, Amsterdam und Harare präsentieren.

Luke und Edward Jimu

Die Brüder Luke und Edward Jimu leben und arbeiten in Tafara, einem Vorort von Harare. Die gelernten Steinbildhauer haben sich darauf spezialisiert, in der Kombination von Stein und Metall lebensnahe Tiere zu gestalten. Jeder Körper, jede Form wird mit Hammer und Meißel aus dem Rohstein gehauen und dann mit Raspel und Schmirgelpapier geglättet. Das Roheisen wird auf den lokalen Märkten besorgt, Bleche und Drähte werden dann individuell gehämmert, geschnitten und geschweißt

Assan Banda

Assan Banda wurde 1967 in Mashonaland, im Norden Zimbabwes geboren.
Seite den späten achtziger Jahren ist Banda in Harare ansässig und als Metall-Kunsthandwerker tätig. Seine Skulpturen stellen meist Tiere dar, wobei seine populärsten Objekte „putzige“ Erdmännchen sind.


Assan Banda hat bereits an mehreren Kunstaustellungen in Zimbabwe mitgewirkt und hatte 2011 die Gelegenheit, seine Objekte an Zimbabwes Kulturdenkmal „Great Zimbabwe“ auszustellen.

Forget Gwishiri

Forget Gwishiri wurde 1981 im Süden Zimbabwes, in der Provinz Masvingo geboren.
Sein Vater, ein erfahrener Metall-Kunsthandwerker zeigte ihm, wie man aus Altmetall schöne Skulpturen erarbeiten kann. Nachdem Gwishiri seine Schullaufbahn beendete, begann auch er sich als Metall-Kunsthandwerker seinen Lebensunterhalt zu verdienen.


Forget Gwishiri ist heute einer der besten Metallhandwerker Zimbabwes und lebt in  Harare. Er arbeitet im Stadtteil Mbare im Chinembiri Craft Centre. Neben diversen Tierfiguren ist er bekannt für seine originellen und handwerklich raffinierten  Warzenschweine.